Veröffentlicht von | Kategorie: Winter in Saalbach.

Margeriten

 

Dû bist mîn, ich bin dîn.
des solt dû gewis sîn.
du bist beslozzen
in mînem herzen;
verlorn ist das sluzzelîn:
dû muost ouch immer darinne sîn.
(anonym, Ende 12. Jahrhundert) 

 

Der Valentinstag ist nicht, so wie viele Leute der Ansicht sind, eine Erfindung der Floristen, sondern der Tag für alle Verliebten und Liebenden. Der Ursprung des Brauches ist ungewiss, im Allgemeinen gilt aber folgende Erklärung:
Namenspatron des Valentinstags ist der Bischof Valentin von Terni, der als christlicher Märtyrer starb. Einer Überlieferung zufolge vermählte er Verliebte nach christlicher Tradition, darunter auch Soldaten, die nach kaiserlichem Befehl unverheiratet bleiben mussten. Dabei soll er den verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt haben. Obwohl Valentin bei Kaiser Claudius II. ein hohes Ansehen gehabt haben soll, konnte er der härtesten Strafe nicht entgehen. Weil er es sich nicht verbieten lassen wollte, seine Religion auszuüben, wurde er am 14. Februar 269 in Rom hingerichtet. Etwa 100 Jahre später wurde Valentin heilig gesprochen. Im Jahre 496 nach Christus erklärte Papst Gelasius den 14. Februar zum “Valentinstag”. 

Der Brauch, verehrten Frauen Blumen zu schenken, findet seinen Ursprung vermutlich schon in der Antike. So gedachte man im alten Rom Ende Februar der Göttin Juno. Sie galt als Beschützerin der Ehe und der Familie. Jedes Jahr wurden ihr zu Ehren Blumen geopfert. 

Warum aber am Valentinstag eigentlich immer Blumen oder Pralinen schenken? Wie wär‘s einmal mit einem romantischen Schokoladenfondue. Von “Berger Feinste Confiserie” gibt es zarte Vollmilch- oder Edelbitterschokolade in einer modernen Dose. Diese stellt man einfach 20 Minuten in heißes Wasser und schon kann man das Schokoladenfondue mit frischen Früchten, Keksen, Kuchen oder Nüssen genießen.

Besonders bei den Briten und US-Amerikanern hat der Valentinstag Tradition. Bei uns hat sich der Valentinstag erst seit etwa 1950 etabliert. Für die einen hat dieser Tag eine große Bedeutung, die anderen finden ihn eher kitschig. Wie auch immer – wenn man jemanden wirklich sehr gerne hat, sich aber bisher nicht getraut hat, es ihr oder ihm zu sagen, ist der Valentinstag eine gute Gelegenheit, endlich den “ersten Schritt” zu wagen. Oder er ist einfach ein Anlass, seiner oder seinem “Angebeteten” mal wieder zu sagen: Ich liebe dich!

“Ich liebe dich“ in anderen Sprachen: 
Englisch: I love you
Italienisch: Ti amo.
Spanisch: Te amo.
Portugiesisch: Eu te amo
Französisch: Je t’aime.
Dänisch: Jeg elsker dig.
Finnisch: Minä rakastan sinua.
Schwedisch: Jag älskar dig.
Norwegisch: Jeg elsker deg.
Luxemburgisch: Ech hun dech gär.
Niederländisch: Ik hou van jou.
Schwyzerdütsch: I liäbä di.
Griechisch: S´ayapo
Ungarisch: Szeretlek.
Türkisch: Seni Seviyorum.
Russisch: Ja teba ljublju.
Slowakisch: Llubim ta.
Polnisch: Kocham cie.

 

 

 

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